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und Sinne, wie der Apostel saget''*)durch die Unzucht einmal verkehret sind,von solchen ist mir so eine albere Ver-messenheit nichts unerwartetes. Undwas ist es Wunder, wenn der Blindedas tödtliche Gift nicht sieht, welchesihm in seiner Speise aufgetischet wird?wenn er die Grube nicht wahrnimt, inwelcher er sogleich den Halse bricht? —
Die unreinen Liebhaber sind erbärm-lich verblendet; sie sehen ihr ewigesund zeitliches Unheil nicht» auch da-mals nicht, wo sie es zum Theil schonempfinden ; und sie scheinen, wie einPharao, annoch darüber unempfind-lich zu seyn, bis sie ihrem äußersten Un-tergänge , da dieser sie schon wirklichfoltert, auf ewig nimmer entfliehen kön-nen. — Ist nicht eine so erboßte Un-empfindlichkeit, eine so muthwilligeBlindheit, auch nur diese allein, dieallergrößte Straf für die Unkeuschen?als welche nur gar zu wohl wissen, daßsie strafmäßig sind, und zwar höchststrafiuäßtg , auch nur darum, weil sie
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(>£) Tradidit illos Deus in scnsum rcprobum.R*m. I, tS,