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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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n der Reuschheit sey; weil er näm- lich seine reinen Hände allezeit von allem Wollust und Unreinigkeit ent- halten habe.

Eben so ruhmvoll und anmüthig sinddie Beyspiele eines auch bis in diebegreisten Zeiten des bejahrtesten Al-ters nur durch die Tugend der Keusch-heit verlängerten Lebens. Z. B. derheilige Franciscus von Paula hatfein ehrwürdiges Alter bis auf 92.Jahre erstrecket; der heil. Remigiusauf 96. Der heilge Antomus auf105. Der heil. Simesn StMtesauf 109. Der heil. Paulus, derEinsiedler §uf uz. und der heiligeRomuald sogar bis auf 120. Jahre.Lauter kostbaren Früchte eines mäßi-gen, eines nach den Grundsätzen derevangelischen Keuschheit vollkommenenLebens; welches zur Beschämung derunkeuschen Jugend sogar unter den eis-grauen Haaren annoch so reitzend blü-het. Da indessen die Wollüstigen oft-mals schon halb tode sind, wo sie zu le-ben kaum haben angefangen ; weil ihre