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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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für die Tugend zu kämpfen, und zusiegen.

Als Rar! der XII. König inSchweden noch ein Knab war, ließer sich bey Anhörung der Lebensgeschich-te des großen Alexanders verlauten,daß er diesem Makedonischen Heldenähnlich seyn möchte. Aber, sagte manihm : „ Alexander hat nur zz. Iah-„ re gelebt." — „ Nun ist das nicht„ genug» erwiederte der Prinz, wenn„ man Königreiche erobert hat? „

Ja, wie viele Siege und Erobe-rungen schon in seiner Jugend könnteein keuscher Jüngling nicht zahlen? —Siege über seine äußerliche Sinne; Sie-ge über das menschliche Ansehen, überdas so mächtige böse Beyspiel; Siegeüber sich sechsten, und zwar in einemnoch zarten Alter, wo die Anmuthun-gen am heftigsten, die Gelegenheitennicht selten, und die Gegenstände ammeisten reitzend sind.

Alles dieses hat der keusche Jüngling

mit