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und bessern Vergnügens dergestalt vor-bereitet ist ; so sind zwey Dinge, durchwelche der Wille vom Bösen abgezogen»und an das Gute nach und nach mußgewöhnet werden, nämlich: eine frey-willige Abstrafung seiner eignen» auchgeringeren Fehler. Zweytens eine öf-tere, obschon kleine Ueberwindung sei-ner selbst, aus Liebe zur Tugend derKeuschheit.
Diese zwo heylsamen Uebungen schei-nen vor allen, die sonst angerühmt zuwerden pflegen, die auserlesensten undkräftigsten zu seyn: doch also, daß man,welches ohnehin unumgänglich noth-wendig ist, daß man überhaupt undschon zum Voraus die feste Entschlie-ßung habe, auch eine läßliche Sündewider die standmäßige Reinigkeit; we-nigst mit vollkommnem Bedachte,niemals zu begehen. Denn, nur um-sonst hoffet der jenige keusch zu seyn, o-der keujch zu verbleiben, welcher, be-sonders in Sachen, die das sechste Ge-both betreffen, ein geringes Vergeht»nur gering achtet; und es schon zufrie-den ist, daß jenes, was er thut, nur