544 Am heil. Ostertag.
Eine gleichförmige Auferstehung, alst»daß auch unsere Leiber mit den vierobgesaqten Gaben auferstehen, undewig leben werden; daher feyvd mitihm auch andere Todte auferstände»Mareh. 27. v. 51,. >
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Was haben wir hieraus zu lernen ! <
Daß, weil unserm Leih eine so ev>freuliche Auferstehung wird gegeben ,^werden, wir denselben jetzt hier, ( uns <^besonders zu dieser österlichen Zeit, mdas Fest der Erlösung / des Leibs vondem Tod, gehalten wird ) nicht ent«'unkhrea , noch durch diese irdische gar ,zu schlechte, und kurze Wohllüste vosdenjenigen abhalten sollen, die weit ;herrlicher, und ewig seyn werden; Dar :her wenn dich dein Leib jetzt zu Wohl» .lösten anficht, tröste ihn mit diesem, eiwerde ihm alles werden,was er begehrt, jja viel wohllüstiger als hier, und well» jer auch hier schon alle Wohllüsten g<-nie ßeo könnte, rc. Solle er sich nur fl«' ,dulden bis zur Zeit, da sie ihm rein< .ohne Beleidigung Gottes, und alisewig gegeben werden / rc.
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