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Feyerlichkeit des in dem fürstlichen Stift St.Blasien auf dem Schwarzwald eingeweihten neuen Tempels
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titelt, Hochselbige auch noch bey dem Beschluß unsrer Fey-erlichkeit gehorsamst bedienen zu können.

Achter Tag.

» n diesem als am Sonntag vor St. Michaelsfest hat-ten zween von unsern neugeweihten Priestern das sel-tene Glück ihre Erstlinge des unblutigen Kreuzopsers demHenn feyerlich zu weihen, und so diese achttägige Feyerlich-keit mit einem zweysachen Dankopser zu schließen. Um hal-be sieben Uhr früh bestieg also der wohlebrwürdige P. Tho-mas Trißberger als Priester znm erstenmal den Altar. Beydieser hochheiligen Handlung würdigten sich Se. Hochwür-den und Gnaden des Tit. Henn Prälaten von St. Trudpertden Assistenten zu machen. Um 9 Uhr hielt der wohlehr-würdige P. Johann Baptist Weiß Kapitular/ und der Got-tesgelehrtheit Professor dahier die achte , und letzte Predigtvon dieser Feyerlichkeit. Das Hochamt stimmte heut daserstemal mr der wohlehnvürdige P. Philipp Jakob Umber ,ein neugeweihtcr Priester von hier. Dieser war so glücklichvon des Tit. Herrn RlMUsilds Reichsprälaten zu Dch-senbausen Hochwürden und Gnaden/ über den Altar bedie-net zu werden. Nach geendigtem Hochamte ward der am-brosianische Lobgesang mit zwischen spielender Drgel , undharmonirerrden Glocken unter den; wärmsten Dankesgefühtvon den gesainmten hiesigen Konventnalen 3 falfo Bordonogesungen. Herr Primitiant beschloß diesen herrlichen Ge-sang mit der gewöhnlichen Kollekte. Um 3 Uhr hielt der

wohl-