XLII
betrüglichen Worte, da ihr sprechet: dieß ist der Tempel des Herrn,der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn; sondern wenn ihreuere Wege gut einrichtet, und euere Werke. - - - Dann will ichan diesem Orte, und auf dem Erdreiche, daß ich euern Väterngegeben habe, allezeit bey euch wohnen. Ierem. 7. Lasset unsendlich das, was uns die heilige Kirche täglich am Altare aus demgekrönten Propheten Psalm 25. in den Mund leget, nicht nur mitdem Munde, sondern auch mit dem Herzen sprechen, Gott angelo-ben, und dann auch getreu im Werke erfüllen: Mit den Unschul-digen will ich meine Hände waschen, und mich bey deinem Alta-re einfinden 0 Herr! damit ich die Stimme deines Lobes höre,und alle deine Wunderdinge erzähle. Herr! ich habe die Zierdedeines Hauses geliebet, und den Orr, wo deine Herrlichkeit woh-net. Nimm meine Seele nicht hin mit den Gottlosen, und laßmich nicht mit den Blutdürstigen zu Grunde gehen, in dererHänden Ungerechtigkeit, und derer Rechte mit bestechenden Ge-schenken angefüllet ist. Ich aber bin in meiner Unschuld gewan-delt: erlöse mich, und erbarme dich meiner. Mein Fuß ist vomrechten Wege nicht abgewichen: Ich will dich 0 HErr! in denVersammlungen preisen.
Uns aber, liebste Brüder, wird schließlichen zu einem Derik-spruch wohl nichts schicklicher seyn, als jenes, was der heilige Pro-per, stner eifrige Verfechter des wahren inneren Khristenthumsvon der Kirchweihe singet.
Cum lapides vivi pacis cömpage ligantur,
Inque pares numeros convenit una domüsClaret opus Domini, qui totam construit aulam*Effectumque piis dat studiis hominüm,Quorum perperui decoris strüctura manebitjSi perfedle auctor proregat, atque regaf,
S. Prosper Äquitan. Epigramm,XXXVI. de Dedicatione.
La-
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