m
herrlich erhalten; sie haben so lange schon ihre ganze Gelehrsam- dukett einzig für sie gewidmet, eine Gelehrsamkeit, die <g
tu
so herrlich bey ihrem Ursprung, ^
so ausgebreitet in ihrem Fortgang, ^
so glücklich in ihren Folgen gewesen. @ (
St. L lasten ein Haus der Weisheit, erleuchtet VON der
Klarheit Gottes. 4^. vei
da
we
get
we
I.
Herrlich bey ihrem Ursprung.
/» un
ist ohne Zweifel ein prächtig und herrlicher Anblick, wann sie.
man einen Menschen sieht, der sich durch sein eigenes Genie, so zu sa- na
gen, aus dem Nichts erhebt, auf den Leuchter stellt, die Finster- te
Nisse, in die ihn die Natur gehüllt, zerstreuet, dieses Weltall sei- Lel
nem ausgebreiteten Kenntnisse unterwirft, mit Rielenschritten die G<
Fache der Gelehrsamkeit durchwandert, sie zu Gottes Ehre, sei- keil
nem, und seiner Brüder Heile verwendet, die Religion beschützet,die Jrrthümmer bestreiket, die Völker beglücket. — So präch-tig dieß aber immer auch bey einzeln Personen seyn mag; so ist es *doch weit herrlicher, wann es von ganzen Gemeinden, und zwarin den sonst düstersten Zeiten geschieht, wann man bey der finster-sten Nacht übereinmal das schöne Himelsblau, mir tausend Ster-nen erleuchtet, und sich plötzlich in ein angenehmes Licht versetzetsieht. — Und dieses ist die Lage, in der ich ihnen St. Blasieunun vorzustellen habe.
Ein Hans der Weisheit, erleuchtet von der Klarheit Got- |tes. Bis in das x. Jahrhundert machte die Einsamkeit, dasGebeth, die Kreuzigung des Fleisches, ein streng erbaulicher Le-benswandel, fast den ganzen Entwurf jener ersten Bruder an derAlbe aus. Klein und verborgen in ihren eigenen Augen, wolltensie es auch in den Augen der ganzen Welt seyn. Nun aber ermuntert
durch