salen eine Probe ausgehalten! da, ja da, scheint seine Gerechtig-keit ganz eine väterliche Liebe, und göttliche Gutthätigkeit; wirempfangen nicht nur, was wir gehoffet, nein! er giebt uns gleich-sam schon auf dieser Welt Beweise, wie hoch er eine unverfälschteTreue, und wahre Liebe gegen ihm schätze, er zeigt sich dann unsemen gütigen, unendlich gütigen Gott.
Welche Freude, wenn ich so reden darf, welches Wohlge-fallen lächelte er nicht dem Gehorsame seines getreuen, und hartgeprüften Abrahams zu? Ich schwöre bey mir selbst, sagt er durchden Engel, weil du dieß gethan, und aus liebe meiner deinemSohne, deinem eingebohrnen nicht verschonet hast, will ich dichreichlich segnen, und deine Nachkommenschaft so häufig vermeh-ren , als die Sterne am Himmel, und den Sand am Ufer desMeeres: deine Kinder werden die Pforten ihrer Feinde besitzen.(») -Seinem Sohne wiederholte er das nämliche Verspre-
chen. Lang wurde Jsaak in einem Wirbel des Unglückes herum-getrieben, seine Geduld, und Treue geprüfet, bis er aufBersa-bee kam, (*) wo ihm der Herr die erste Nacht erschien, und sag-te: Ich bin Gott Abraham deines Vaters: fürchte nicht, dennich steh dir bey: ich will dich segnen, und dein Geschlecht vermeh- iren. — Seine reiche, und gütige Hand überschüttete ihn mit sovielem Glücke, und häufigen Segen, daß seine Feinde Abimelech,Jchozath, und Psichol zu ihm gekommen, und freymüthig beken-net: wir erkennen augenscheinlich, daß Gott mit dir ist, darumhaben wir beschlossen, uns eidlich mit dir zu verbinden: der Herrhat dich mit Segen überhäufet.
Und dem Jakob ! welch süßen Trost bereitete ihm nicht dergerechte Himmel zu ? er sah in seinen letzten Tagen die Stütze sei-nes Alters, den geliebtesten Joseph wieder, und er sah ihn miteiner königlichen Krone geziert, und mit einem Scepter begäbet, —zu seinem Glücke, zu seiner Erhaltung, zu seines GeschlechtesEhre waren, wie seine ersten Schicksale, auch die letzteren mit sei-nem !>
2 Moys 22. 16. seq. (o) /. Moys 26. v. 23. 24. £f , c.