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tzet, dessen Bauart den ehemaligen weit hinter sich läßt, und dessenPracht bey aller Simplicität unbeschreiblich ist; so scheinen sie esden Flammen zu verzeihen, daß sie ihnen den vorigen zerstöret ha-ben. Sie sind darüber so entzücket, daß sie auch alle ihre Bru-der, die Kinder der nämlichen Mutter, die durch Helvetien, Schwa-ben, Baiern, und Oesterreich zerstreuet sind, zu der feyerlichenEinweihung ihres Tempels einladen, damit sie dem allmächtigenGott mit ihnen für die unendliche Wohlthat ihrer Wiederaufle-bung danken sollen, wir, die Gott von großen Gefahren be-freyet hat, sagen ihm herrlichen Dank. Sie schrieben auchbesonders an uns nacher Donawerth, und haben es für nöthigerachtet, uns Nachricht zu geben, daß sie auf den fünfund zwan-zigsten des neunten Monates das Fest der Einweihung ihres Tem-pels. zu feyern gedenkten, damit wir dasfelbige auch mit ihnen fey-ern möchten.
Wir folgen ihrer Einladung, liebste Brüder in Khristo, wirerscheinen bey ihrer großen Feyerlichkeit, wir nehmen an ihrer Freu-de Theil. Es ist ungemein Trostreich für uns, unsre alte liebens-würdige Mutter, die uns in Khristo gezeuget hat, wieder neuer-dings sich veriüngern, und aufblühen zusehen. Um so viel rei-zender ist es aber für mich, daß ich, da ich vermuthlich der erstewar, der seit unsrer im Jahre noi. erfolgten Trennung wieder inden Schooß seiner Mutter St. Blasien vor fünf Jahren zurücke ge-kehret ist, nun auch derjenige bin, der durch seine Gegenwart andem Jubelfeste dieser Mutter Theil nehmen darf.
Lassen sie mich also indessen, da ihnen meine Mitbrüder zuHause Glück, und Segen vom Himmel erbitten, und für ihre Er-haltung danken, nicht nur mein Herz zu Gott erheben, und ihmherrlichen Dank sagen, daß er sie von so großen Gefahren befrey-et hat, sondern auch meinen Mund dazu eröffnen, damit ich auchandere ermuntere, sich eben in solche Dancksagungen zu ergießen.
Brüder! ja, das wollen wir sämmtlich tysin. St. Bla-sien
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