gam in dem heiligsten AlLarssacramente auf den Knien liegen, undihn immerfort anbethen. Und wenn sie sich über diesen Eifer, wiebillig, verwundern, so sage ich ihnen, daß sie weiters nichts se-hen, als einen kleinen Funken jenes Eifers, der in dem großen Her-zen des hiesigen Fürst-Abtes aufbrennet, und sich bis dahin verbrei-tet hat; denn Er war es, der diese Andacht dort eingeführet hat.
Beschluß.
sanken wir also, meine Geliebten! dem Allerhöchsten, der diesesfürstliche Stift bis daher erhalten, und es, da es schon fast zer-nichtet war, aus seiner Asche wieder erwecket hat. wir, dieG(L)tt von großen Gefahren befreyet hat, wollen ihm herrli-chen Dank sirgen. Wenn gleich St. Blasien wegen der alle-zeit blühenden Klosterzucht, wegen Betreibung der Wissenschaf-ten , und wahren Frömmigkeit seiner Mitglieder diese Wohlthatvon Gott verdienet, so bleibt es doch immer eine Wohlthat fürdie wir ihm Dank schuldig sind.
Wir werfen uns also, OHerr! in diesem deinem neuerdingseingeweihten Tempel vor dir nieder. Dank dir! unendlicher Dank!der du, O Geber alles Guten! in St. Blasien unserm heiligen Or-den seine Zierde, uns Kindern ihre Mutter, den Unterthanen ih-re Stütze und der Welt den Gegenstand ihrer Bewunderung er-halten hast. Sieh ferner in Gnaden auf dieses Stift herab. —Es hat alles gethan, dir einen würdigen Tempel zu erbauen, unddie Herzen der Gläubigen mit Ehrfurcht, und Bewunderung überdie Größe deines Namens zu erfüllen. Erhalt es noch ferner,sonderlich in diesen betrübten Zeiten, in welchen so viele auf die Gü-ter der Kirchen, und Klöster lauern: und wo man eines schnell vor-übergehenden Vortheiles wegen auf alle Verdienste vergißt, diesie ehemals um hen Staat hatten, wirklich haben, und noch ha-ben können.
Mache, daß St. Blasien durch seine regelmäßige Kloster-
zucht
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