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er wurde von der Hand Gottes vor 15. Jahren in dir angezündet.In Zeit einer Stunde war das schöne Kloster-Kirchen-und Hof-gebäude ein Raub fressender, und unersättlicher Flammen. Dei-ne Altäre lagen im Schütte, und dein Heiligthum stürzte zusam-men. Deine heiligen Lieder, und dem feyerlicher Khorgesangverstummten. Deine Priester und geistlichen Söhne wurden ausihrer Mutter Schooße gerissen, und irrten wie verlassene Schafein der Wildniß umher. Deinem geliebten Vater, und fürstlichenOberhaupte blieb' kein andrer Trost mehr übrig, als jener deshussitischen Fürsten: (s) Der Herr hats gegeben, der Herr hatsgenommen, der Name des Herrn sey gepriesen. Deine Söh-ne wurden zerstreuet, und es blieb ihnen weiter nichts, als dasAndenken ihres auserwählten Gions, und der Vortheil, Thrä-nen über selbes zu vergiessen, übrig.
Wer, hätte man damals fragen können, wer wird St.Blasten aus der Tiefe seiner Bestürzung erheben ? wer wird dieWunde heilen, die ihm die leidige Brunst bis auf das Eingeweidhinein gebrandmarket? wer wird es wieder aufrichten, und übersein Unglück trösten? — Wer anders, als der erbarmnißvol-le Gott, der auch Sion getröstet, und alles aufgerichtet, wasverfallen war? Der Herr wird Sion trösten, und alles auf-richten,'was verfallen ist.
Nein! AA! nicht so straft Gott seine Kinder , wie er sei-ne Feinde straft. Seine Feinde straft er im Zorne, seine Kin-der in der Liebe wie ein Vater. Seine Feinde zerschmettert, de-müthiget, verläßt er auf einmal, so, daß ihnen kein Trost mehrübrig bleibt, sich wieder aufzurichten.
Babylon, das hochmüthige Babylon, die Feindinn Got-tes, fällt unter der grimmigen Hand des Herrn; und niemandist, der sich ihrer mehr annimmt, und sie aus ihrem Schutt er-hebt. Dein Tag ist gekommen, spricht der Herr der Herr-
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(/) Job C. 1. v., 2i.