stimmt werden; so dörfet ihr hoffen, daß GOtt in seiner Barm-herzigkeit euch in diesen Neugeweihten solche Vorsteher geschenket,durch derer Hände, und Gebeth er den himmlischen Segen übereuch will herabträufeln lassen.
Liebet ihr euere Kinder, christliche Aeltern! so mußtet ihr euchja billig freuen, wann ihr sahet, daß mehrere Tausende derselbenin diesen Tagen von der Hand des hochwürdigsten Fürstbischo-fes das heil. Sakrament der Firmung empfiengen; und sie dannals lebendige, Gott eingeweihte Tempel, in euer» Wohnungenzurück kamen; nachdem die Gnade des heiligen Geistes, der Frie-de Gottes, der alle Freuden weit übersteigt, in ihre zarten Her-zen war ausgegossen worden. Ihr hattet also selbst in euernschlechten Hütten eine zwar geistliche, aber eben darum desto freu-digere Kirchweihe zu feyern.
Wann ihr auf den Ort sehet, auf dem ich itzt, ganz un-würdig, stehe; so werdet ihr euch noch erinnern, mit welcher Völ-je des Geistes, mit welcher Lebhaftigkeit euch diese Tage hindurchdie göttliche Wohlthaten über St. Blasten sind angerühmt wor-den , die für uns, und für euch eben so viele -Quellen der Freu-de seyn mußten.
Blicket ihr in das Heiligthum, und auf diesen prächtig ge-■ schmückten Altar hin; so wisset ihr, daß mehrere hohe infultrtej Prälaten dem höchsten Gott mit Freude ihres Herzens, und imhohen Jubelgesange ihre Opfer darbrachten. Und wirklich sehetihr da zween neugeweihte Priester, die schon im Begriffe stehen,| dem Allmächtigen die ersten Opfer ihrer zärtlichen Andacht, derersten feyerlichett Fürbitte für euch, und die letzten unsrer achtä-gigen Feyerlichkeit zu entrichten.
Ihr also, die ihr heut durch diese geheiligten Porten ein-gegangen, und ihr, die ihr inner denselben wohnet ! ^ ) erfreuet
H h 3 euch