246 Von dem willen G<k>ttes.
Von dem Willen GOttes.
6 Olls seyn/ so seys wie mein GOtLwill/ hab mich ihmgantz ergeben /wann ich sein Will allzeit erfüll / so kauich sicher leben; hab ich sein Gnad / undfolg seim Rath / so kan mich nichts betrü-ben : Solls seyn / so seys ich mich befleiß/!mein GOtt allein zu lieben.
Wie mein GOtt will / ich bin bereit /er ist mir lieb vor allen / auf diser Weltmich nichts erfreut / als ihm allem zug'fallen -. Kein Freud / kein Leyd mich,von ihm scheid/ kein Trübsaal/ Angst/'Noth / Schmertzen: Solls seyn / so seys/mein GOtt / der weißt / daß ich ihv liebvon Hertzen.
Wie mein GOtt will / ich gib nuchdrein / will b'ständig bey ihm bleiben /keinCreutz / kein Marter / oder Peyn /soll mich von ihm vertreiben; will keinerMüh spath / oder früh zu GOttes Ehrverschonen: Solls seyn / so seys / er wirdmein Schweiß mir hie / und dort be-lohnen.
Solls seyn / so seys / wie mein GOttwill / er wachs nach seinem G'fallen / «jgilt mir gleich / wie er mich trill / unll
schupff