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sten war, wo wir zum Bethen gemei-niglich weniger Lust, und wegen qe-schwächten Leibeskräften am meistenBeschwerniße finden» eben da, in derTodesangst, bethete er nur desto län-ger» nur desto eifriger. Und warumbethet er so ? so oft? so lang? so eif-rig, er sechsten, der Gottmensch, wa-rum? als nur, damit wir schwächereMenschen von unserm Bedürfniß» vonder Pflicht, Nothwendigkeit und Nu-tzen des öftern Gebethes durch sein gött-liches Beyspiel desto vollständiger über-zeugt werden. Soll nicht auch diesesallein schon genug seyn? —
Soll es annoch viel für uns heißen,daß wir früh morgens» und abends ei-nige Minuten lang auf eine nützlichereWeise uns mit Gott unterhalten? Frühmorgens, wo man ohnehin auch zu die-sem Ende zur Kirche soll gehen, undarbends, wo jedes vernünftige Geschöpf,jeder, der als Mensch» nicht als Thierleben will, zum Schöpfer, seinem Herrnund Gutthäter, ein Dankgebeth rich-tet, soll so etwas viel für uns seyn? o-der f find unsere Geschäfte mehrer, grö-A 4 ßer