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ßer und wichtiger, als die Reichsge-schäfte eines Königs und Kriegshel-den, des Davids, der zum Gebethe-roch in Mitte der flacht aufstund kder siebenmal des Tages zu Gott be-thete, und sagte: mein Aug wachervor dem anbrechenden Tage zu dir,mein Gott, auf daß ich der Betrach-tung deiner Worte, und deiner Re-den obliege. Ps. ug. v. 148.
Gott bedarf unsers Gebethes nicht;unsrer, und unsrer Dienste nicht, durch-aus nicht; ist wahr. Aber, wir Schwa-che , wir Menschen, wir bedürfen desöftern Gebethes, wir bedürfen desHerrn» nicht nur zweymal des Tages,sondern stündlich, in jedem Augenblickebedarfen wir feiner. — Und sind esnicht selbst unsre eigene, alltägige Be-dürfniße» unsre alltägige Leibes, undGeistes Schwachheiten» die vom Schö-pfer eben auch dahin verordnet zu seynscheinen, damit wir durch diese, alsgleichsam durch unsre stäts warnendeGeberhmahnep immer erinnert wer-den, zu solch einer öftern Unterhaltungmit Gott, von dem allein all unser Ver-
mö-