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wisses sich festhält» so pflegt das Ge-beth öfters eine pur zufällige Sache zuwerden; das ist: bald wird es nurhalb»bald noch weniger, bald gar nichtverrichtet, nachdem die Umstände, uns-re Laune, wahre, oder so vermeynteHindernisse sind.
6.) Wenn man täglich und Jahrelang allzeit das nähmliche Gebeth wie-derhollet, so geschieht gemeiniglich, daßjenes, was wir zu sehr gewöhnt haben,uns von Zeit zu Zeit weniger» und end-lich fast gar nimmer aufmerksam ma-chet, und daß dergestalten die bessereWirkung auch des allerbesten Gebe-thes nicht selten gehemmet wird; weß-wegenauch schon mehreren chkachoil-sche Authoren für ihre Gemeinde chreobgenannten Werke zur nützlichern täg-lichen Abwechslung im Gebethe rmDruck gegeben haben.
Diese Erinnerungen über das Ge-beth fand ich vorzüglich nothwendig,und zwar vor manchen andern, die hierauch darum leichter enkberlrch sind, weilohnehin die Leute fast durchaus nurpraktisch belehret seyn wollen, und