H ( r) G
Welt, als das Leben, obschon manin hüuffigen Elend leben muß. Manlasset sich brennen und schneiden, dasElend , volle Leben auf wenige Iühr-lein zu erhalten. Wann aber einMensch sein zeitliches Leben auf tau,send Jahr lang, in allen erdenklichenFreuden könte verschieben, wer wurdees ihm selbst zu Lieb nicht thun?
Nun aber kan ich mir mit leichterMühe durch die Gnade GOttes dasewige Leben, wann ich will/ verdie-nen, und solte ich ein Bedenken da-ran haben, mich darum zu bemühen?Was kann glückseligers ersonnen wer-den, als ewig in unendlichen Freudenleben, und in Ewigkeit keinen Todfürchten? So lieb als mir mein Lebenist, will ich mich um das ewige Leben ^bemühen. Es ist nicht zu viel, tausendbitterste Tod zu leyden, und dadurch ;das ewige Leben zu kauften.
Vorsatz.
-Llcs,was mich von meiner See- ^tigkelt kö te abhalten/ will ich 'auf alle erdenkliche Weiß meyden. ^