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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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Todt fürchtet: das anderemal hab ichgelachet/ weilen ihr nicht gerüstet seynd:das drittemal hab ich gelachet/ weilenich von der Arbeit zu der Ruhe gehe.

Thomas Morus verehrte dem Hen-üer ein Ducaten/ und sagte: Du wirstmir heüt geben/ was mir bishero keinMensch hat geben können.

Reginaldus Polus Cardinal/ alsKönig Heinrich der Achte ihme denLodt trohete/ liesse sich also verneinen:Ich hab schon längsten den Todt ge-wünscht/ und der König wird nichts an-ders thun / als daß er einem / der schlaf-fen gehen will / das Kleid außzichet.

Auch die kleine Kinder seynd unshierinn zu disen unsern Zeiten in Iapo-nia/ und anderstwo mit ihrem Beyspihl/und Exempel vorgegangen.

Betrachte dann O Christliche Seel!das Exempel deines Göttlichen Hey-lands/ und der Heiligen GOttes/ wiewenig sie den Todt geforchten: und dusollest an allen Glidcren erzittern/wanndu nur etwas von dem Todt hörest? da

doch