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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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«»§ is wi-

dere seynd auch kranck gewesen / aber ich a

freywillia: ich bin arm gewesen / weilen ddu es hast wollen/ aber fteüdig: ich binfertig / wann dir etwas zu befehlen be- H

liebet: willst / daß ich jetzt sterben soll? d

so stirbe ich/rc. Indeme ich dises gcden- r

cke / indeme ichs schreibe / indeme ichs slise/ solle mich der Todt ergreiffen. -

Ccrcidas/ als er am letften wäre/ <spräche zu seinen Freunden: Er sterbenicht ungern/ er hoffe/ er werde auß den ^Weltweisen Pythagoram/ auß denMu- s

sicanten/Olympum antreffen. l

Du / O mein Christliche See!! wirst twol andere Gesellschafft antreffen/Chri- c

stum/ U. L. Frau/ und so vil tausend sEngel/und Heilige. k

Socrates / als Criton chme vorhiel- l

te/ wann er sein Leben nicht achten wol- tte/ soll er aufs mindest seinen Rinderen/ t

und seinen Freünden/ die ihm vonnö-then hatten / verschonen/rc. Gab er zurAntwort: GOtt wird für die Kinder/die er mir gegeben hat / sorgen: Freünd/rüeres gleichen / oder auch bessere / wirdich finden/wann ich von hier abscheide/

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