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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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W den? wie aller Pracht / Hochmuth/ und

Ansehen zum Grab getragen werde?

Der Todt lehret in seiner Schuel dieVerachtung aller zeitlichen Ehren/ undReichthumen; dann wer wolte dise zu-gängliche Sachen nicht verachten / wel-che uns in dem Leben nur verführen/innd dem Todt aber schändlich verlassen/ undein schwäre Verantwortung aufladen ?nd In discr Schuel erlehrnet ein Christ>ts all sein Trost/und Hoffnung auf GOtt

ju- zusetzen: dann wer solte nicht sein ganye

ler Hoffnung auf GOtt stciffen; wann wir!N- auß täglicher Erfahrnuß sehen/ daß kein>ol Mensch/ kein innerster Freund / kein-

M nig oder Kayser mit all ihrer Macht/und Reichthumen in dem Todt-Beth-vie lein uns etwas bcysxringen können..ich In diser Schuel werden wir von dem

ei- Todt zu allen gute Werckcn aufgemun--es tuet: indeme wir wissen / daß wir allesin- anderes in diser Welt zurück lassen müs-Die stn / und allein von unserem Thuen/ undso Lassen/ guten / und bösen Wucken bc-elt gleitet in der Ewigkeit eine Herberg su-hl- chcn müssen: die gute Wuck zwar wer-