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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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«»§ 46 So-

Welche also gesagter Massen denTedt nitfürchten/ sondern Christmüthig wüu- dkschen / verlangen/ umfallen / und mit jaFrcüden außftehen/ die haben ein gcwis- scrscs Zeichen / oder Versicherung der ewi- m

gen Seeligkeit/ und können nicht ver-dammt werden: sintemalen solche einen skwahren / lebhassten Glauben / ein steiffe C

Hoffnung auf die Versprechung Christi/und ein übernatürliche Liebe zu GOtt 6khaben/ auß welcher sie gern um GOttes bcWillen alles Indische verlassen/ den w

Todt für ihre Sünden leyden/ und zuihrem liebsten Vatter zukommen innig- di

lich verlangen. Wer aber einen solchen 2Glauben / ein solche Hoffnung / und ein thsolche Liebe hat/ der ist der ewigen See- uiligkeit versicheret. Ä

Was braucht es vill es ist ein Glau- d>bens- Articul: daß ein ewiges Leben/ u

ein ewige Glückseeligkcit in der anderenWelt seyc / und daß alle zeitliche Güter/ aEhren/ und Wollüst ein lauterer Schat- Ä

ten / Kinderpossen/ und Koth zuschalten/gegen ewigen Güteren/ Ehren und Wol- N

lüsten. r