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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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§ 6o Lu-den Stricken diserWelt entbindet / auchwiderumindasParadeyß/und in dasHimmelreich überbringet.

Ruffe mit dem König David:

<d wehe mir! weilen mein Vl)ob-nung ( auf diser Welt) verlängeretworden. Und /<-/. Führe außmein Seel auß der Gefattgenschastk/dich zu loben.

Dterdter Absatz.

Der Todt bebt alles Sündigen auf.

WiIe Sund ist ein Übel/ über allesÜbel/ ein Greüel/ über alleGreüel/ abscheülicher/ als derTeüfel/ und die Hüllen selbst: sie ist einunendliche Entunchrung/ Verletzung/und Beschimpssung der höchsten Maje-stät Gottes: sie stillt uns GOtk/ seinMütterliche Lreü/ Huld/ Liebe/ Gnadund die ewige Stetigkeit: sie ermordetdie Seel/ und bringt selbige in gröste

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