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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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> di- Trmcken / Schlaffen und tausend ande-ren Beschäfftigungen/ auch wol unnü-tzm/und weltlichen Handle»/ inzwischen)erst wird das Gemüth verwirret/ verstreüt/gen- und bmnruhiget/ also daß MM so garnach das acwohnliche Gebett schlecht / und/all- obenhin verrichtet»soll- Aber nach dem Todt wirst du alle-,ßzu zeit/ allenthalben/ und auf das voll-a ei- komMneste ohne einige Verhindernußkönnen GOtt dancken/ loben/ preisen/>lba- und benedeyem

Mt Letstlich hat es eben ein solche Be-ben/ fchaffcnheit mit der Liebe: wir lieben offt

; an- GOtt / das Höchste GUT mit Hertz

rlaß und Mund; aber gleich erzeigen wir das

lauf- Widcrspihl in dem Wer«,silen Ach! wie offt erweckest in dir Ubun-cht/ gen der Göttlichen Liebe? ach! wie ojstldig- bezeugest / daß du das höchste Gut überalles liebest? und vergehet kaum einOt- Viertel- Stund / so überwindet dich der-g in ne Sinnlichkeit/ und sündigest schon wi-llen- der/ gantz der Unbeständigkeit unter-: die worffm.

jjen/ Ach! wie offt thust du dich auß mir

a- 2 dem