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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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Du Wann etwas in der Welt wäre/ daß

wie dich von fteywilliger / und freudiger An-und nemmung deß Todts abhalten konnte /lheit und folte/ so waren es die Rcichthumen/lenz und zeitliche Güter / oder grosses Anse-son- hm/undEhren-Acmbter/ oder Wol-^ieb lust und Ergötzlichkeiten deß Leibs.

/ ist Was oie Reichthum / Ehren undauf Wollust anlangt/ so hat selbige der wei-ter- se König Salomon in allem Überflußatz. genossen / und doch hat er in aller Vollelan- kein Trost / und Ersattigung gefunden/lri- sonder bekennet / daß alles ein lautereits/ Eytelkeit / und Aengstigung deß Ge-ist Muths seye. L-L/7 /.

) in Sonderbar im Christenthum lassetl E- es sich gar nichts auf dise Sach fttzm /ben indemc der Grund / und das Haubt-»en/ weesen desselbigen ist: wer mir nach-ern kommen will / der verlängne sich selb-M- sten / und nemme sein Lreutz auf sich /)üs vnd folge mir nach.zcr- Von den Reichen sagt Christus.lvir -- Wehe euch Reichen/ dann ihrmd haben eueren Trost schon empfangen.

an- Von denen die in Wollüsten leben/- H Z sagt