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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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keit wegen ihrm Sünden: sie erkennt/es geschehe gar recht/ und habe sie wolinen; mehr verdienet: sie gedruckt/ anderehrle- müssen in die Hüll/ andere in das Feg-ieyn. ftür; sie aber werde an statt denselbentodt allein mit disen zeitlichen Schmertzen)off- gczüchtigct.

c m Sie nimmt also den Todt / sambtnicht dessen Ungemach / und Beschwarden/i da willig und gedultia von der Hand Got-id si- tcs an / und erstellet sich im Geist/daßsie Gelegenheit bekommen / die verletzteWe-1 Ehr der höchsten Majestät ctwelchereist/ maßen zu erstatten / und das sie so gna-und diglich abgeftrafft/ und in diser Weltssch- abgefeget werde.

' als Letstlich wendet sie sich zu ihrem ge-z be- rreützigten Heyland/ unv in Betrach-^ mit tung dessen grossen Schmertzen/ undAu- Peyn/ Angst/ und bittere LodtskamMrch/ crftcüet sie sich/ daß sie ihrem Gelieb-igm den gleichförmig kan werden/ auch mitHeil Ihme leiden/ und sterben; und wie Ercht/ gestorben ist am Crcütz auß Liebe / sieIat- seelig zumachen; also begehret sie auchMg- rn ihrem Creütz zu sterben / auß LieberLt sei-