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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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letstcn End und Sterbstündlein wird de'GOtt ein getreüe See! mit seiner eige- > siclmn Gegenwart wider alle Feind treu- Aclich schützm / mit seinem Trost liebreich de

erfüllen/und mit seiner Gnad starckbe-vestkgen: Er wird ihre Schmcrtzcn mit solder Gedult linderen/ und alle Forchtund Angst verjagen: Er wird seinen erlEnglen befehlen/oaß sie selbige in Fri- sieden auftremmen / und in das Paradcyß allbegleiten sollen. un

Sobald nun die Seel vom Leib wird er,

abscheiden / werden die HH. Engel scl-bigc empfangen / und mit grossem Iu- aeibel und Frolocken in das Himmlische hoVatterland einführen: Alldort wird sie AGOtt selbst auf das fteündlichste bewil-:

kommen / und als ein treüe Dienerin bc- Klohnen / als ein liebes Kind zum Erbm gealler seiner Güter einsetzen / und als ein kliebste Braut mit dem Kleid der Gloryanlegen / und außziehren; alsdann wirdDer HErr alle Zäher von ihren Außenabwüschem Ol was für ein grosseFreud lwas für ein süesser Trost ^ was für ein er-wünschliche Glückseeligkeit ist der Todt

der