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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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welche sich in Sacken / Banden/HD- w

um/ und ftatem Fasten aufhalten/ so wwirst du sehen/ wie alle den Todt / und licldie ewige Ruhe wünschen. ! liä

Alle Christen müssen sich befleissen/ lcndaß sie der Welt absterben/ als welche genach Zeügnuß deß Heil. Pauli schon in stiihrem Tauffoerselbigen abgesagt / abge- - wisterben/und mit Christo begraben wor- , neden. ! m.

Die gantze Lehr deß Heil. Evangelij Srihlet fürnemlich dahin/ daß der Mensch DderWelt/ sambt ihren Ehren/und- w-

Leren/und dem Fleisch/sambt allen des- si>

sen B egierlichkeiten/ und Wollüsten ab-sage/ GOtt allem suche/ nach dem Geist mwandle/ auch alles Zeitliche verachte/ st-und einyig/und allein dem Ewigen nach- G

strebe: Dahin zihlen die acht Seeligkei- ch

ten Welche das Fundament g<

scynd deß Christenthums: dahin ist ge- mmeint/ was Christus sagt/ /E.chüMer sein Geel liebe in diser Welt/daß ist: Wer der Welt anhanget/ und stthme will wohl seyn lassen in disem Le- Hben/ der wird sein Geel vermehren;

Wer