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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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-hen diftn Glauben nennet der Heil. Apostelicht Iacobus einen todten Glauben. Derund glauben ohne die werck ist todt. Und

M O l wie vil Catholische gibt es ab/wel-che mit Worten GOtt bekennen; aber)el/ mit den Wercken verlaugnen? welcheE bekennen/ Christus seye ein Richter derda Lebendigen/ und Todten; und doch alsoder leben/ als wann kein Richter wäre? wel-djse che sich deß Heil. Evangelij berühmen;seß aber demsclbigen gantz zuwider Händ-el len; dise leben nicht wol / weilen sie kei-

ner nen lebendigen Glauben haben / werdenei- also auch nicht wol sterben,em Die andere Tugend eines gerechtenem Menschen/ist die Hoffnung/oise ent-Nc. springet auß einem guten Gewissen;ssm dann wie will einer von GOtt etwas)er- Guts hoffen können/ so lang er sein Feind

ist? so lang er weißt/daß Er über ihneHe- erzürnet ist? Salomon sagt r. Die

M/ Hoffnung deß Gottlosen ist wie ein)t(- dürre Distel- Blumen/ die der Windals Zerwehet/ und wie ein dünner Wastau- serstdaum / der von dem Ungewitcerrm: bmgesiötzr wird/und wie eiyRauch/> 2 ^