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-hen diftn Glauben nennet der Heil. Apostelicht Iacobus einen todten Glauben. Derund glauben ohne die werck ist todt. Und
M O l wie vil Catholische gibt es ab/wel-che mit Worten GOtt bekennen; aber)el/ mit den Wercken verlaugnen? welcheE bekennen/ Christus seye ein Richter derda Lebendigen/ und Todten; und doch alsoder leben/ als wann kein Richter wäre? wel-djse che sich deß Heil. Evangelij berühmen;seß aber demsclbigen gantz zuwider Händ-el len; dise leben nicht wol / weilen sie kei-
ner nen lebendigen Glauben haben / werdenei- also auch nicht wol sterben,em Die andere Tugend eines gerechtenem Menschen/ist die Hoffnung/oise ent-Nc. springet auß einem guten Gewissen;ssm dann wie will einer von GOtt etwas)er- Guts hoffen können/ so lang er sein Feind
ist? so lang er weißt/daß Er über ihneHe- erzürnet ist? Salomon sagt r. Die
M/ Hoffnung deß Gottlosen ist wie ein)t(- dürre Distel- Blumen/ die der Windals Zerwehet/ und wie ein dünner Wastau- serstdaum / der von dem Ungewitcerrm: bmgesiötzr wird/und wie eiyRauch/> 2 ^