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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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189
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«§ 189 A»

>hes der kehre ich wider zu dir O gütigisternich ^ Natter ! und lege mich gantz demüthig -/ die lich nider vor deinen Messen/ und sprich:

neu. ^ Natterich hab gesündiget in den Him-mel/und vor dir/ich hab gesündiget/d. > unddich meinen HErm und GOtt von^ meinen Kindlichen Tagen an bis aufDtl/ ! gegenwärtige Stund beleydiget mit un-ich l zahlbaren bösen Gedancken/ Worten/') ein i Wercken/ und Unterlassung viler gutenund Wercken. Es ist mir hertzlich leyd/unditen/ dises nicht allein darum / weilen ich mitund meiner Bosheit die Höllische Peyn bil-ver- ' lich verschuldet/ und die ewige Seelig-Ich . keit muthwillig verschertzt/ sonder alleintraf- darum / weilen ich dich meinen unend-wol' lich gütigen/ liebreichen/ schönen/ undlau- vollkommen GOtt / und höchstes Gutleine verschtmpfft/ und entunehret hab: wei-

nne.. len ich dich mein so treuen Vatter / undeben Gutthäter/ Erlöser und Seeligmacher/ohn , mein allerliebsten Schatz so unverschämtsten ' erzürnet / verlassen und beleydiget hab.und ! Ach! es ist mir leyd/und schmertzet mich/'lich und wünsche von Grund meines Her-?ue- tzens/ - ich vil ehcnder tausendmalr > Nz gestor-