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8. Sollen dem Krancken andächtigeSeüfftzer/ und Schutz-Gebettlem zuGOTT vorgehalten / auch schöne Gc-hetter vorgelesen werden.
9. Wann aber die Kranckheit sehrgrossen Schmertzen verursachet/ so mußmanihme mit obgedachtcn Übungen nitübcrläftig seyn/ sondern es ist genug/wann er die Schmertzen gedultig auf-«immet / GOtt darum lobt/- und sichindem Willen GOttes ergibt; zu wel-cher er dann mit Vorhaltung deß Exem-pels Christi/ und Erinnerung seinerSünden / und wohlverdienter Straff/wie auch der ewigen Belohnung / solleaufgemunteret werden: andere Tugen-den sollen dem Krancken mit kurtzenWorten vorgehalten werden/ als zumExempel:
O GOtt! ich glaube in dich; ichhoffe auf dich; ich liebe dich; alle Sün-den reüen mich; es geschicht mir recht/ich Habdises/und vilmehr verdienet. Ge-recht bist du OHErr.' und dein Gerichtist gerecht: ich ergibt mich in deinenWillen ; ich bitte du wollest mich nicht
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