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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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Dritter Absatz.

Etliche schöne Lehr-Puncten/ wel-che den Lcrnncken den grossen Tross/und Hoffnung deß ewigen Lebensbringen können.

r. ewige Weisheit redet also

zu ihrem Diener P. Henri-cum Susonem: Ein jederSünder / wie groß er auch ist/ kan denköstlichen Schatz meines Leidens alsoihme sechsten zueignen/ daß wann erschon tausend Jahr in dem Fegfeür lei-den solle/ er in kurtzerZeit sowol dieSchuld/ als die Straff außiöschen wird/also/ daß er ohne Fegfeür gantz befteyetin den Himmel abscheide; dises abermuß auf folgende Wels geschehen: erst-lich solle er offt mit zerknirschtem Her-tzen die vile/ und grosse seiner schwärenSünden überlegen: zum anderen solleer die Werck seiner eigenen Genugthu-ung für gering achten / und die Unend-lich-