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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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227
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ftiner ftlbsten zu aller Straff für die Ehrder Göttlichen Gerechtigkeit zuleidenmit ruhigem/und freywilligem Gernüthwird antragen/ yiser wird weder dieHöll/ noch das Fcgfeür anpsinden/wann er schon aller Welt Sünden be-gangen hatte.

z. Gleich wie gezwungen/ und un-willig sterben keine Tugend ist; also istes ein Merck eines grossen Verdiensts/sterben wegen der Liebe GOttes / wiees erscheinet in den HH. Martyren/welche sich fteywillig in den Todt gege-ben haben mit höchstem WohlgefallenGOttes: dem Beyspihl diftr Heiligenkan der Krancke um etwas nachfolgen/wann er sich hcrylich ergibt in den Gött-lichen Willen/ und freywillig die Hoff-nung deß langen Lehens hinweg wirffck/damit er sich mit bereitwilligemHertzenzudem Todt aufopffere. Welches/waiier es thuen wird/ verrichtet er ein so Hel-denmütiges/ und fürtreffliches Merck/daß dessen Krafft kaum kan außgespry-chen werden. ^