gern / oder ungern; dises allein wird derUnterschid seyn / wann ihr eüch ungernund unwillig darein ergebet / so habet ihrkein Verdienst / sterben wie die Hayden/ohne allen Trost/ und versündiget eüchwider GOtt: wann ihr aber eüch Christ-wüthig dem Willen/ und OrdnungGOttes ergeben/ und freywillig dieKranckheit und den Todt anncmmct/somachet ihr auß der Noth ein Lugend/gefallet.GOtt absonderlich / und verdie-net mehr mit einem so HcldenmüthigenSterben/ als ihr sonsten in zwantzig/oder dreißig Jahren mit vilm gutenWercken verdienet hatten; ja wann ihrnur dise letste Stund in dem Weingar-ten deß HErm tapffer arbeitet / so seyndihr deß ewigen Lohns versicheret. Sodemüthiget eüch dann unter der gewal-tigen Hand GOttes/ und huldiget gantzunterthanig seinem allerheiligisten Wil-len : opfferet eüer Leben / und alles wasihr haben/ GOtt auf zu einem Ovfferder Liebe / wie Abraham seinen IsaacrNemmet willig den Todt an/ als einwolverdimte Straff eücrer Sünden/
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