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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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«o§ 2.52 So»

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Im Namen GOtt deß Vatters/fund deß Sohns/ ll und deß HeiligenGeists / ll Amen.

jIeweilich armer sündiger Menschgewiß / und versicheret bin/daßich werde müssen sterben / undaber nit weiß/ wie es mir in meinemTodt möchte ergehen; darum will ichjetzund/ da ich noch bey gutem Ver-stand bin/ mit dir/ O mein allerliebsterHErr und GOtt! gründlich abhandlen/und mich vor dir erklären/ wie ich zu-lcben und zusterben begehre; weilen abermein Hertz so unandachtig und untaug-lich ist/ dises bohr Geschasst würdiglichzuvern'chten; darum begehre ich es zu-thun mit der Krafft/ und WürckungDeß allersüssesten Heryens IEsu Chri-sti/ nemlich mit so tieffister Demuth / mitso innbrünstigerLiebe / mit solcher reinerund aufrichtiger Meinung / und anderenvollkommnesten Würckungen/ mit wel-chen Christus'als ein wahrer MenschDich seinen ewigen Vatter angebellet/verehrt und geliebt hat/ und begehre in di-

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