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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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«»5 26! So

ftcündll'chcr/gütiger/ und barmhertzigerGOtt bist; und ich begehre dich zu lie-ben in alle Ewigkeit/ wann ich schonwüßte / daß ich den geringsten Lohn undDanck von dir nit Zu hoffen hatte. Undwolle/ daß ich dich tausendmal mehrliebte /-als ich thue. Ja ich wolle/ daßich alle die Liebe hätte/ welche in allenerschaffenen Hertzen jemal ist gewesen.Uud weilen ich dich nit genug lieben kan/darum bitte ich/ du wollest dich selbstfür mich lieben / wie du geliebct zu wer-den würdig bist.

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Letstlich bezeüge ich hiemit/ daß ichbegehre zusterben / wie ein ftommer Ca-tholtscher Christ/ und begehre die hoch-heiligste Sacramenten der Beicht/ Conr-munion und letsten Oelung mit solcherAndacht zu empfangen/als sie von ei-nem Menschen können empfangen wer-den. Und wann ich villeicht in meinemTodt solte allen Verstand verliehrcn/und die heilige Sacramenten nit könntebegehren / so will ich hiemit von HertzenAmen haben/ daß man mir dicselbige