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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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auch deine Beicht mit reüendemHertzenabgelegt/ und dich mit jederman voll-kommentlich versöhnet haft/ so rüste dichdas letste Viaticum/ oderZehrpfenningzu der Reiß der Ewigkeit zuempfangen.Allhie sollest du allen Ernst/ Eyffer/ undAndacht anspannen/ damit das hoheWerck/ an welchem jetzt dein Ewigkeithanget / recht und wol verrichtet werde.Wie schlecht/ lau/ liederlich / und simd-lich du auch gelebt haft/so kanst du dochjetzt in disem hcylsamen Werck alles ver-besseren/recht/ und gutmachen/ unddich deß ewigen Lebens versicheren. Einrechte Demüthigung / oder offenhertzigeBekandtnuß deiner Sünden wird vorGOtt so vil gelten / als wann du eingantz frommes Leben geführt hattest;derohalben bilde dir ein/ du seyest dasjenige Cananäische Wciblein/ welchesChristus einem Hündlein verglichen/oder vergleiche dich gar demKönigDa-vid / welcher sich selbsten einen todtenHund nennet.

Bilde dir ein / du seyest die verschrey-te Magdalena/ habest wie sie ein üppi-ges

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