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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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«»5 zos La»

5. ICsus! Maria! Joseph! O IE-su/ mir ist leyd! bis gnädig mir armenSünder!

6. Vatter! in deine Hand befihle ichmeinen Geist. IEsu! in dein Hertz be-fihle ich meinen Geist. Heiliger Geist!in deine Lieb befihle ich meinen Geist!

7. O Allerheiliafte Dreyfaltigkeit /seye mir gnädig! IEsu! Maria l Jo-seph ! in cüere Händ befihle ich meinenGeist! IEsus! Maria! Joseph!

Wann die Geel außgefahren/ solleman noch 5. harter unser / und AveMaria / oder andere Gebete für denAbgestorbenen beeren/ und nie so ge-schwind darvon lausten. Den Leich-nam soll man vor verlostenen 24.Gründen nie begraben/ auch biß da-hin das Angesicht nicht vermachen/weilen man osteermahlen für todc ge-halten/ welche erwan nur in Ohn-macht gelegen/ und nachmalswider zu ihnen sechsten kom-men seynd.

ENDE.