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Geistlicher Eifer wider die verderbliche Lauigkeit : durch dreissig Betrachtungen entzündet zu Erneuerung des Geists allen Gott-Liebenden, besonders Geistlichen-Personen vorgestellet / von P. Basilio Balthasar, Capitularen des Hochfürstlichen Gottts-Hauss St. Gallen
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lich die Lauigkeit stürtzen. Sie haben ihrenSchlassgeschiaften: und alle dise Männer/wie Reich sie auch waren/ haben nichts inihren Händen gefunden, kllüm, 7;. v. 6.Es schlaffen nehmlichen solche Geistliche / undthun alles Schläfferig / und Lau verrichten /dabey lassen sie ihnen von grossen geistlichenReichthumen träumen. Wann aber jenererschröckliche Posaunen -- Schall erschallen / undsie für das Gericht GOttes fordern wird / ih-re Rechnung vor der gantzen Welt aufzule-gen / werden sie zu kurtz kommen / und wieReich sie auch zu seyn sich vermeint haben / wer-den sie nichts in ihren Händen finden. Waru-men?Es sagt es der weise Mann: krov. 20. v. 4.Um der Raste willen hat der Faule nie pflü-gen wollen; darum wird er im Sommerbettlen/ und man wird ihm nichts geben.Das ist / weilen er in feinem Eifer erkaltet /vnd Lau worden / hat er die Erden seines Her-tzens mit dem Pflug wahrer Büß / und derkäorriücarion, oder Abrüstung seiner selbstnit schneiden wollen/ darum in der Hitz sei-ner leisten Kranckhert / und Sterbstündleins /wird er nach der Büß seüfzen/ und vor demRichter-Stuhl GOttes um Gnad bitten/aber umsonsten ; dann der oberste Richter wirdihn zur Straff ziehen / und in den feurigenKercker werfen/ bis er seine Schulden bisaufden leisten Häller wird bezahlet haben.

Sechste