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Sechste Betrachtung.
Änderte Eigenschaft des Eifers rReichthum»
Erster Absatz.
/VZnige bereichen sich von ihrem Gewerb /^ und Handelschaft/ so sie treiben ; undhat schon mancher Zundel/ Feurstein/ undSchwefel-Hvltzlein zu handle» angefangen /ist zu letst ein reicher Kaujsinantt worden. Daverstehet sich niemand besser auf das geistlicheGewerb / als der Eifrige. Er erhebt durchöftere Schuß-Gebettlein sein Gemüth zuG0tt; die dann niemahlen ohne neue Gna-den/ und Verdienst von dem Thron-GQt-tes zurück kommen. Ast nit genug. Er übetsich immerdar in der Gegenwarth Gottes /und durch öftere Erweckung theologischen Tu-genden thut er sich mit GOtt vereinigen. Ast nitgenug. Er samlet alle Verdiensten Christi / sei-ner Göttlichen Mutter / aller Heiligen in demHimmel/ und Christliebenden Seelen aufderWelt / welcher aller / kraft des Glaubens-Ar-ticuls Gemeinschaft der Heiligen/ er ver-langt theilhaftig zu werden / und als sein ei-genes Gut aufopferet. Ast nit genug. Eropferet es GOtt auf in jener Meinung/wiees Christus sechsten/ sein liebe Mutter/ unddie Heilige Gottes G0LT aufgeopfferet ha-ben/