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Fünffzehende Betrachtung.
Mitte! wider die Blosse der Lauen.ZVeisse Llcider.
Und weisse Lleider anziehest / damit dieSchand deiner Blosse nit offenbahr wer-de. ^xoc. z. v. i8.
Erster Absatz.
^XOrche auf den Rath deines göttlichenLehrmeisters/ laue geistliche See!/ da-mit die Gchand deiner Blosse nit osseNbahrwerde. Ich rathe dir / heisset es / das duweisse LUeider anziehest. Xpoc. z. v. i8-Ein doppleter Rath. Erstlichen daß du Klei-der anziehest; andertens daß es weisse Klei-der seyen. Weisse Kleider sage ich / daß ist /gantz Rein / und ohne Mackel; weisse Klei-der/ daß ist glantzende Kleider. Seikemahlendie weisse Färb glantzend / Und vil liecht in sichhat. Mercke dann das Geheimnuß. Welchesseynd die Kleider/ als die gute Wercke/ undgeistliche Übungen? sie müssen weiß seyn /daß ist / aus purer / und reiner Meinung /G-Ott allein zugefallen / geübet werden: siemüssen glantzend seyn/ daß ist/ nit obenhin/hinläßig/ schläfferig/ lau/ nur aus Gewohn-heit/ oder mir Unwillen verrichtet werden ;sondern mit Christlichem Eifer/mir fröhlichen
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