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thust auch andere rathfragen / was ihm et-wann möchte lieb seyn: dann du hoffest beloh-net zuwerden / und neue Gutthaten von ihmezu empfangen. Aber GQtt ist der gröste Gut-thäter / und thut allen seinen Dienst ewig be-lohnen. Ach / sagst / es feynd nur Kleinigkei-ten / in welchen strauchle. O grosse Lauigkeit/die kleine Sachen verachten ! Nichts ist kleinzu achten / was die göttliche Majestät hochschätzet; nichts gering zu schätzen / was drehöchste Heiligkeit verwürffet. Grerffe dichsechsten an; wann es geringe Sachen ftynd /kanst dich desto leichter überwinden. Werwird jenen für ein tapfferen Soldaten hallen/der zwar acht gibt / daß er nir zu Todt ge-schossen werde aber nit verwehren kan / daßihn bald ein jeglicher nach seinem Mttthwillenabprügle? von kleinen Sachen thut man öf-ters grösseren Gig / und Cron davon tragen.Es wird auch einer der im Lampff streitet/nit gecrönet/ er habe dann rechtmäßig ge-stritten. 2. Um. 2. v. 5.
Anderrer Absatz.
M)§rcke auf/ geistliche Seel / und schaue /wie scharpff auch der himmlische Bräu-tigam die Lauigkeit seiner obschon so geliebtenBraut abstraftet. Er hat vor der Thür an-geklopffet / und eines ruffens geruffen: Thunur auf mein Schwester / mein Freundin /L 5 mein