Die 29. Rinderkehr. 187
Thut er so vie> Todsünden/ st vieler k-eme L-rgrrsf thut ?
N-'in. Es qeschichl ein Todsünd - indem er den gesagten Willen wü?ck!ichmacht; wann er aber zu jedem Pf nsmng denftibkgen Willen wieder erneue,ren wurde/ so könnte er so viel Todsüu-den thun/ a!s er Pfenning nähme / unddiß nicht wegen des Pfennings / soll,der wegen des wiederholten iödtlkchenbösen Willens
Wann einer sonst viel kleine Sachengenomen hätte und erst demnachficht/ daß es viel anrufst?
So hat er im Nemmen zwar nur läß-liche Sünden gethan / ist aber bey einerTodsünd schuldig/ dieselbrge Sachennicht zubehalten / weil er sonst viel unsrechtes Gut besitzt«.
Wann man gestohlne Sachen kaufst/oder dem VLeb Unrerschlauffgiebt ?
Solche sündigen gemeiniglich ärger /als die Dieben sechsten/ weil sieUrsachseynd/ auch schuldig/das Gestohlne zuersetzen rm Fahl es die Dieb nicht thä-ten / oder nicht könnten ; diß alles istnoch gefährlicher/ wann man den Kin-de-