292 Das fünfte Hauptstrick.
gottseeligen Lebens/ so wirst du auchfeelrg sterben.
Werden die Frommen den Todnicht förchten?
So sehr nicht / weil sie in der göttli-chen Gnad / gleichwie die Kinder inder mütterlichen Schooß versorget/vondem guten Gewissen/ und heiligen Gascrameuten grstarcket seynd. Ja es gibtso fromme Leuth / die nicht allein denTod gar nicht förchten / sonder devsel-bigen mit höchster Begierd/ als eine»erfreulichen Eingang zu der AnschauungGvttes verlangen. Ich begehre auf-gelößt zu werden / und mit Christo zuseyn; sagte der Heil. Paulus Philipp,». ». 2z. § Die Liebe GQttes iststärcker als der Tod / rc.
Wie soll sich jeder Mensch recht zu ei-nem glücksecligen Tod r üsten?
Cr soll bey seinen Lebzeiten/ und eheer kranck wird/ r. Aller Tugenden sichbefleißen/ und sehr oft würckkich üben/damit er alsdann in der Gefahr nichterst lehrnen müsse/ wann er das Mei-sterstück jetzt machen soll. 2. Ein Rich-tigkeit halten in zeitlichen Sachen; alsiu Hauß / Haab/ und Güteren;
Schuld-