Zzv Am H. Weihnacht - Fest.
Jungfräulichen Leib Mariä / als in ei- au,nem götttlchen/ von ihme selbsten mithöchsten Gnaden ausgeziertev / und ge- ^heiligten Tempel/ rc. alldorren halte ,dlese glüseeligste Menschhett/ den völ- are
ligeo Verstand / dahero an einem so st§,
würdig?» Orth die große Freud gs-habt. Da es aber aus diesem heiligsten ^Lezh gebohren/wäre die Zeit der kalkeWinter; das Ort nicht allein für ei-nen solchen grossen HErrn / sonder füreinen jeden / auch geringsten Menschen Asehr unkommlich; ein armer Stall / da- ih,rinnen nichts / als ein wenig Heu in ei-ner Krippen/ etwas Stroh / und zweystück Vreh (ein Ochs / und ein Esel) w«waren; sonsten weder Bethlein / noch K,Wiegen; kein Fenster / Stuhl / Tisck; Bkein menschliche Speist / noch Tranck; ih^
kein Feur noch Licht / rc. Hingegen di<
hatten die rauche Wind den freyen Zug/ >. audem zarten Kind mußte die Krippen / Bmit harten Strotze/ und Heu gefüllet/ ch,für ein Wiegen/und Bethlein dienen;der Ochs/ und Esel Ihme durch ihrenAthem die Wärme geben /rc. Also war .dieser grosse HErr schlechter gehalten als > Mein Thierlein; dann jedes Vögelein hat ft,
auch