auf / daß ihr euer Gerechtigkeit nichtthut vor den Menschen / auf das ihrvon ihnen gesehen werdet / sonst werdetihr keinen Lohn haben bey eurem Vat-ter/ der im Himmel ist. Darum so duAllmosen gibest/ solk du nicht vor dir las-sen Posaunen/ wie die Gleißner/ undHeuchler thun in den Synagogen/ undauf den Plätzen/damit sie von denLm-then geprysen werden. Wahrlich sage icheuch / ihren Lohn haben sie schon einge-nommen. Du aber/ wann du Allmosengibst/so laß dein lincke Hand nicht wissen/was die Rechte thut: auf daß dein AU-mosen verborgen seye/und dein Vatter/der ins Verborgne siehet / wird dirsvergelten.
Am Sambstag nach dem Ascher-
Mittwoch.
Lection Isirjä am z8. v. 9.
^AIeses spricht GOtt der HErr: Wann du dienAe Ketten von dir thust / und aufhörest den Finger
ausiustrecken / und zn reden / daß nichts nutz ist.Wann du deine Scel gantzlich den Huugcrigen dar«schüttest / und die dekumcrte Seelen er sättigest / so wirddein Licht in der Finstermiß aufgehen/ und dein Fin-siernnß wird seyn wie der Mittag / und der HErr deinGOtt wird dir ewige Ruhe gehen/ und deine Scel mitHellem Licht erfüllen / und deine Gebein erlösen. Unddu wirst seyn gleichwie ein Wafferbrunn/ dessen Was.scr nimmer verftvhet. Vor dir werden die Alken Wü-sten erbauen / und du wirst ewige Grimmsten auftich-C s ken;