Buch 
Christ-Catholische Evangelia, samt den Episteln oder Lectionen : auf alle Sonn- und Feyrtag des gantzen Jahrs, und vierfacher Beschreibung des H. Passions, wie auch beygesetzten Kirchen-Gebettern zu Nutz, und Trost allen Catholischen Seel-Sorgern, ihrer Untergebenen, und sonderlich der lieben Jugend / durch R.P. Georg Holzhay, der Societät Jesu Priestern; erstlich in Druck gegeben, jezt aber auf ein Neues aufgelegt ...
JPEG-Download
 

i:

v.

e.

. 6.

)vhnimitWir -ichsster- !Ge< 'gute!whc/

!,r >

die er gern ißet / welche / wann du die hinein bringest/und er essen wird / daß er dich seegne / ehe dann er ster-be- Und er hat ihr geantwortet. Du wnst/daß meinBruder Esau rauch ist/ und ich bin glatt/ io möchtvielleicht meinVatter mich anrühren/und dann besorg«ich / er würd meynen, ich hat ihm daß zum Slvtt ge-than/ und brächt über mich ein Fluch / und nicht einSeegen. Da sprach sein Mutter zu ihm: Der Fluchscye auf mir / mein Sohn ! bore nun mein Stimm.Gehe/ und Holle mir/ daß ich dich geheißen hab Dagienge er hin / und brachts seiner Mutter. Da machtsein Mutter ein Essen/ wiest, wüßte/ daß sein Nattergern hat- Und hat ihn beklcydtt mit den fastUtenKleyderen Esaus/ die sie bey ihr im Hauß hat: UndKitzlinftll that sie ihm um die Hand/ und bedeckt seinblossen Hals darmit/ und gab ihm das Essen/ uudBrod / wie sie es gekochet har- Da er diese Ding hak-te hinein getragen/ sprach er: Mein Natter! Er ant-wortet : Ach höre. Wer bist du/ mein Sohn? Jacobsprach: Ich bin Esau/ dein nstgebohrner Sohn / ichhab gethan wie du mich geheim» hast. Stehe auf/ si-tze dich/ und von meinem Gejäyd/aufdaß mich deinSee! seegne. Mac aber sprach wiederum jo seinemSohn: Mein Sohn ! wie hast du es so bald funden 'tEr antwortet: Es ist GOtkes Willen gewesen/ daß mirbald zu Handen käme / daß ich gern gehabt hätte. Dasprach Jsaac: Tritt her tu mir / mein Sohn! daß ichdich anrühre/ und erfahre/ ob du seyest mein SohnEsau/ oder nicht- Also tratte er zu seinem Natter:Und da er ihn angegriffen hat / sprach Jsaac: Die StichistMar Jacobs Stimm/ aber die Hand stund EsauSHand Und erkannt ihn nicht / dann die rauche Handhatten des grösseren Sohns Gieichnus ausgedruckt /und seegnet ihn / und sprach zu ihm: Bist du meinSohn Esau ? Er antwortet: Ich bins- Da spracher: So bring mir her/ mein Sohn ! zu esse» von.deinem Gejavd / daß dich mein Seel seegne- Undba er ihm die Speiß hatte fürgetragen/ und er geesstn/

«ab«