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Äs ein Sünder niit Schlag getroffen/ «nd gedemütht«ger worden ist. Er aber war verwund! wegen unsererMissethaten willen / und zcrknürschet wegen unsererLastern. Die Züchtigung unsers Friedens kam überihn/ und durch sein blaue Skreimen/ seynd wir ge-hastet worden- Wir alle hatten uns gleichwie dieSchaaf verirret/ ein jeder hatte sich auf seine» Werggekuckt / und GQkt hat auf ihn unser aller Sündund Missethat gelegt. Er ist anfgeopffert worden /weil er selbst gcwölt / und hat seinen Mund nichtaufackhan- Wie ein Schaaf wird er zur Schlachtgeführt werden / und wie ein Lamm vor dem/der esvescheert / erstummen/ und nicht aufthun seinen Mund-Bon der Angst/ und dem Urtheil ist er hinweg ge.nommen. Wer will sein Geschlecht erzehlen -- Danner ist abgeschnitten von der Erden der Lebendigen. Vonwegen Ucbcrtrettung meines Volcks/ hab ich ihne ge«schlagen. Und er wird die Gottloien geben für sein Be-gräbnus/ und den Reichen seinen Tod; darum daß erNichts Unrechts gethan / und kein Betrug in seinemMund gewesen; und doch hat ihne der HEr: wollen mitCrcutz / und Leyden zerknirschen- Wann er wird seinSeelsetzen für die Sünde/ so wird er ein langmütigenSaamen sehen / und der Willen des HErrn wirddurch sein Hand ein richtigen Fortgang haben. FürLiß / daß sein Seel gearbeitet / wird er sehe» / undersättigct werden ; durch sein Wissenschafft wird er/mein gerechter Knecht viel gerecht machen / und ihreSünden / und Missethaten wird er tragen- Dero»halben will ich ihme eine grosse Menge zn ertheile«/«nd der Reichen Raub wird er austheilen. Da-rum daß er seine Seel in den Todt gesetzt / »nd denAebelkhatern zugerechnet worden Und er hat vie-ler Sünden getragen / «nd für die Ucbertretter ge-bettelt-
Errang. BuH. I Paßi-