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Heerdezu seyn wen du mit der kriechen-den Glückseligkeit deiner Thiere zufrie-den, über diese, gemäß deines hohen Be-rufes, nicht selbst dich erhöhe» willst.
Umsonst also, und vergebens suchetdie Sinnlichkeit, die Hoffart, und derGeitz mit dem keeren dieser Erde denUngestüm ihrer Begierden zu ersättigen.Nein! denn unsere Wünsche gehen alle-zeit weiter; nichts Erschaffenes ist zurei-chend, um sie zu befriedigen. Unseregränzenlose Begierden sind Engelbegier-den ; sie sehnen sich nach etwas, daShöher ist, als alles Jenes, das erschaf-fen ist. Sie sind göttliche Fähigkeiten,die sich wie die Flügel des Adlers ger»Himel, und über diel Natur bis auf un-endliche Gegenstände erschwingen, biszu GOtt, ihrem allein seligen Ursprünge,außer welchem das beängstigte Men-fchenherz, niemals eine Ruhe sindt»obschon vieleicht die von der Sinnlichkeitberauschte Vernunft eine Zeit lang nochschläft, und sich auch.nichts von diesergeheimen Ursache träumen läßt. —
-Und wie sichtbar ist doch sogleich wie-der