sondern sicher, und vollkommen gesi-chert hoffet er die ihm zugesprocheneBelohnung, weil GOTT selbst, deruntrügliche, der allmächtige, dergütigste, der getreueste GOTTihm Bürg dafür ist. — Nicht wie einFremder von einem Unbekannten, nichtwie ein Laglöhner von einem untreu-en, oder unbeständigen Menschen, dendas stürmende Unglück oft selbst außerStand setzet sein Versprechen zu hal-ten , nicht so zweifelhaft unsicher, son-dern wie ein Sohn von dem liebendenVater, dem das Beste seines Erbenselbst nahe am Herzen liegt, so, so ge-trost , und so glückselig stolz hoffet derGerechte die Verheißung von GOtt,die frohe Ewigkeit seines täglich annä-henden Glückes; und an diesem Mäch-tigen Troste schwinget sich jedesmal fei-ne Hofnung aus jedem Ungemach freu-dig empor, wie der schwache Epheuam stützende Pfahle sich empor schwingt,und grünet. Ja, so hoffet der Ge-rechte , als oft er seine zukünftige Be-lohnung, die seligkommenden Tage sei-ner Unsterblichkeit denket.
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